Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

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AirlinerFan
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von AirlinerFan »

Heute nachmittag 15.30 Uhr. Die Schlange vor der Security ging bis zum Übergang von T1 nach T2. Wie es in die andere Richtung aussah weiss ich nicht. Dürfte aber vergleichbar gewesen sein.
skyrider
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von skyrider »

AirlinerFan hat geschrieben:
Montag, 20. Juni 2022, 23:39:01
Wie es in die andere Richtung aussah weiss ich nicht. Dürfte aber vergleichbar gewesen sein.
Geht nur in eine Richtung, wenn die Schlange wächst, wird die mit Tenstatoren gezielt in Richtung T2 gesteuert. Da ist meht Platz nach hinten.
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TerminalTower
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von TerminalTower »

skyrider hat geschrieben:
Montag, 06. Juni 2022, 15:53:03
Bei den Personenkontrollen gelten Tarifverträge mit 20 Euro Stundenlohn plus Zuschläge, speziell in diesem Bereich ist die Bezahlung nicht das Problem. Die Leute werden aber nur mit Teilzeitverträgen und Befristung eingestellt, damit das Peronal möglichst flexibel einsetzbarr ist. Die haben viele Leute, die sofort in Vollzeit wechseln würden, wennn sie könnten ... aber dann kostet es langfristig wieder mehr. Anscheinend mehr als etwaige Vetragsstrafen wegen Nichrterfüllung, falls es sowas überhaupt gibt. Beim Thema SIKO dreht es sich immer im Kreis und es wird sich nie ändern, solange der Staat weiterhin auf private Unternehmen outsourct.
Thema Sicherheitskontrolle:

Ja, die Bundespolizei trägt ihren Teil, durch Stundenzahlungen die zu Teilzeitarbeit führt, dazu bei - mit der Folge, dass solche Arbeitskräfte schnell aussortiert werden, ohne dass diese wiederkommen werden.
Hier müsste ein besserer Arbeitnehmerschutz her, der notfalls in Krisensituationen wie Corona, durch die Zeit getragen werden - vom Staat.

Was auch der Wahrheit entspricht...
Im Terminal 2 waren bis zu 12 Kontrollstellen, die zu der damaligen Zeit nicht immer das Aufkommen im T2 auffangen konnte. Da gab es auch schon im T1 die jetzt existierende Kontrollstelle, die ebenfalls zeitweilig Problem zeigte mit Rückstau bis hinter dem Rewe und zeitweise bis Kamps.

Vor Schließung der Kontrollstellen im T2 wurde, Seite des Flughafens überlegt ob ein neuer statisch ausreichenden Bau zwischen dem T1 und T2 bzw. als Anbau an das T2 (über dem Busbahnhof) errichtet werden soll oder die Kontrollstellen im T1 vergrößert werden sollen.

Somit trägt auch der Flughafen seinen Teil dazu bei.

Theoretisch müsste der alte Abfertigungsbereich A (gegenüber von der Arztpraxis) provisorisch mit weiteren Kontrollstellen bestückt werden. Der Großteil der im T1 angefertigten Passagiere müssten dann (im Bedarfsfall) dieser Kontrollstelle zugeführt werden und anschließend mit dem Bus am Transiteingang Schengen ins Terminal verbracht werden.

Eine bessere Ubergangs-Notlösung fällt mir nicht ein.
Vielleicht fällt jemand eine andere Übergangslösung ein, die besser umzusetzen ist.
AirlinerFan
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von AirlinerFan »

Hilft eh alles nix wenn Du nicht genug Personal hast um die Kontrollstellen auch zu besetzen
4U0815
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von 4U0815 »

TerminalTower hat geschrieben:
Dienstag, 05. Juli 2022, 17:36:08
skyrider hat geschrieben:
Montag, 06. Juni 2022, 15:53:03
Bei den Personenkontrollen gelten Tarifverträge mit 20 Euro Stundenlohn plus Zuschläge, speziell in diesem Bereich ist die Bezahlung nicht das Problem. Die Leute werden aber nur mit Teilzeitverträgen und Befristung eingestellt, damit das Peronal möglichst flexibel einsetzbarr ist. Die haben viele Leute, die sofort in Vollzeit wechseln würden, wennn sie könnten ... aber dann kostet es langfristig wieder mehr. Anscheinend mehr als etwaige Vetragsstrafen wegen Nichrterfüllung, falls es sowas überhaupt gibt. Beim Thema SIKO dreht es sich immer im Kreis und es wird sich nie ändern, solange der Staat weiterhin auf private Unternehmen outsourct.
Thema Sicherheitskontrolle:

Ja, die Bundespolizei trägt ihren Teil, durch Stundenzahlungen die zu Teilzeitarbeit führt, dazu bei - mit der Folge, dass solche Arbeitskräfte schnell aussortiert werden, ohne dass diese wiederkommen werden.
Hier müsste ein besserer Arbeitnehmerschutz her, der notfalls in Krisensituationen wie Corona, durch die Zeit getragen werden - vom Staat.

Was auch der Wahrheit entspricht...
Im Terminal 2 waren bis zu 12 Kontrollstellen, die zu der damaligen Zeit nicht immer das Aufkommen im T2 auffangen konnte. Da gab es auch schon im T1 die jetzt existierende Kontrollstelle, die ebenfalls zeitweilig Problem zeigte mit Rückstau bis hinter dem Rewe und zeitweise bis Kamps.

Vor Schließung der Kontrollstellen im T2 wurde, Seite des Flughafens überlegt ob ein neuer statisch ausreichenden Bau zwischen dem T1 und T2 bzw. als Anbau an das T2 (über dem Busbahnhof) errichtet werden soll oder die Kontrollstellen im T1 vergrößert werden sollen.

Somit trägt auch der Flughafen seinen Teil dazu bei.

Theoretisch müsste der alte Abfertigungsbereich A (gegenüber von der Arztpraxis) provisorisch mit weiteren Kontrollstellen bestückt werden. Der Großteil der im T1 angefertigten Passagiere müssten dann (im Bedarfsfall) dieser Kontrollstelle zugeführt werden und anschließend mit dem Bus am Transiteingang Schengen ins Terminal verbracht werden.

Eine bessere Übergangs-Notlösung fällt mir nicht ein.
Vielleicht fällt jemand eine andere Übergangslösung ein, die besser umzusetzen ist.
Ich denke, da irrst Du in einigen Punkten. Zum einen wird der SDL (Sicherheitsdienstleister) nicht mehr nach Kontrollstunden bezahlt. Nach den heutigen Verträgen wird der SDL nach Kontrollvorgängen bezahlt. Heißt also, pro kontrolliertem Fluggast bekommt er xx €. Und damit bekommt der aktuelle SDL fast doppelte so viel wie dazumals Kötter...

Und Rekrutierung von neuem Personal stellt sich dann tatsächlich sehr schwierig dar . Es sind kaum Interessenten auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Und die, die sich bewerben, sind nicht unbedingt geeignet. Aktuell haben nicht einmal 30% die Prüfungen bestanden.

Und wozu Terminal A dann wieder nutzbar machen? Der aktuelle SDL hat eh nicht das notwendige Personal. Selbst wenn er alles auf die Beine stellt, was er hat, so bleiben heute immer noch mindestens 4 Kontrollspuren im Starwalk unbesetzt. Also wer soll in A arbeiten??? Und die notwendige Technik ist auch nicht so schnell zu beschaffen.

Also wie weiter??? Ohne neues Personal wird das nix. Ich warte auf den Tag, wo der SDL kein Personal mehr stellen kann. Und diese Vision ist nicht so abwegig, leider...
fhgandi
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von fhgandi »

Und CGN ist da nicht die Ausnahme... ist hier in Frankreich ähnlich, nur nicht ganz so krass.
starter
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von starter »

Aktuell ist die Situation hier recht entspannt: Schlange beginnt beim REWE, aber wir waren nach rund 30 Minuten durch die SiKo durch. Positiv: Der Flughafen hat relativ viele Kräfte im Einsatz, die das Ganze steuern. Und in der kleinen „Vorhalle“ direkt vor den Kontrollstellen wird nur die Hälfte der Fläche als Wartebereich genutzt, damit ist es dort auch recht entspannt. Bei der SiKo selbst ist auch die BuPo mit einigen Kräften im Einsatz. Gut so!


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stekar87
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Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von stekar87 »

Ich war gestern mal wieder nach langer Zeit selbst als Passagier (zumindest theoretisch) im CGN und bin, obwohl ich viel Zeit eingeplant habe, komplett auf die Nase geflogen und habe meinen Flug verpasst (Abflug 21.05 Uhr mit easyJet nach Berlin, um 18 Uhr an der Siko-Schlange angestellt). Die Schlange zog sich, wie man es in den letzten Wochen ja häufiger liest und hört, einmal quer durch beide Terminals bis in den Außenbereich des T2. Nach 3 Stunden war ich kurz hinter dem REWE angekommen, schätzungsweise hätte ich von hier aus nochmals nahezu eine Stunde warten müssen, um durch die Kontrolle zu kommen. Keine Chance. Die Polizei und das Sicherheitspersonal haben auch niemanden vor gelassen, nicht mal die Passagiere, deren Flüge bereits letztmalig ausgerufen wurden - ich vermute, um Tumulte zu verhindern, denen man dann eventuell nicht mehr hätte Herr werden können mit einer insgesamt begrenzten Personalpräsenz. Mit anderen Worten: Eine absolute Vollkatastrophe, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt habe.

Nun will ich mich an der Stelle aber nicht von meinen Emotionen und meiner Enttäuschung leiten lassen. Nüchtern beobachtet, gibt es diese Situation aktuell an mehreren deutschen Flughäfen, neben CGN ist es u.a. auch in DUS und FRA sehr chaotisch. Man sieht dazu viele Berichte und kann das auch an den Abflugtafeln in Form von Verspätungen und Leerflügen (9er Flugnummern bei LH) sehr gut ablesen. Realistisch konstatiert muss man aber auch feststellen, dass die Situation in CGN derzeit wohl deutschlandweit am chaotischsten ist. Das sind teilweise Eindrücke, die bei den Leuten hängen bleiben und sie für nächstes Jahr sehr genau überlegen lassen, welchen Abflughafen man wählt - unabhängig davon, wer für die Situation die Verantwortung trägt. Daran kann niemand ein ernsthaftes Interesse haben.

Die Mitarbeiter, die tagtäglich damit konfrontiert sind, tun mir leid und sie verdienen unseren größten Respekt. Kein Verständnis habe ich jedoch dafür, dass zumindest nach außen hin kaum Anstrengungen unternommen werden, die Situation kurzfristig zu entspannen, auch wenn man die Probleme vielleicht nicht gänzlich lösen kann. Für mich braucht es einen runden Tisch, an dem die Airports, die wichtigsten Airlines, die Abfertiger und die Bundespolizei samt Dienstleistern mal zusammen kommen, ergänzt vielleicht noch durch den einen oder anderen Reiseveranstalter. Und dabei müssen die Tatsachen mal auf den Tisch:

-> Es fehlt an allen Ecken und Enden Personal. Dieses kann kurzfristig nicht in nennenswertem Umfang aufgestockt werden.

-> Die Krankheitsquote liegt, ebenso in allen Bereichen, bedingt durch Corona, aber auch allgemeine Erschöpfung, deutlich höher als in den Vorjahren.

-> Die Anzahl der zur Buchung freigeschalteten Flüge kann, voraussichtlich bis in den Oktober herein, zumindest an den größeren Flughäfen nicht adäquat abgefertigt werden.

Daraus müssen m.E. Maßnahmen abgeleitet werden - und ja, auch sehr unangenehme.
LH/EW hatten ja bereits angefangen, für die Sommermonate in großem Umfang Flüge zu streichen. Dieser Umfang scheint nicht auszureichen, denn es kommt trotzdem tagtäglich weiterhin zu etlichen ad hoc-Annullierungen. Heißt im Klartext: Man muss über solche Dinge nachdenken wie, z.B. den innerdeutschen Verkehr für die kommenden 2-3 Monate komplett einzustellen, dazu auch diverse Businessrouten. Urlaubsflüge, die noch in der Zukunft liegen und möglicherweise noch nicht ausgebucht sind (Stichwort Herbst), vorsichtshalber streichen und die Leute auf andere Flüge setzen. Ich weiß, dass dies für die Airlines die Gefahr birgt, wertvolle Slots an großen Airports zu verlieren, aber dafür muss man Lösungen finden. Die Kapazitäten müssen insgesamt massiv reduziert werden.

Des Weiteren beobachte ich häufig, dass die kleineren Flughäfen wie z.B. FMO, PAD, DTM oder NRN scheinbar weitaus weniger Probleme haben und hier durchaus noch Kapazitäten vorhanden sind. Zum einen werden hier wesentlich weniger Flüge gestrichen, dazu gibt es weitaus weniger Verspätungen. Gerade im Charterbereich müsste man für den laufenden Sommer meiner Meinung nach Kapazitäten an diese kleineren Airports verlegen und die Passagiere entsprechend umbuchen. Ist nicht schön, aber immer noch besser als das was wir aktuell sehen: Die Leute werden regelrecht zum Flughafen „gelockt“, um dann vor Ort das böse Erwachen zu erleben: Flug gestrichen, stundenlange Verspätung oder aber man kommt gar nicht erst durch die Sicherheitskontrolle. Die Situation ist schlimm, aber eben auch berechenbar schlimm, und dass auf dieser Grundlage insgesamt so wenig unternommen wird, wurmt mich - denn es liegt alles auf dem Tisch.

Sicher, Maßnahmen wie die von mir vorgeschlagenen sind für alle Seiten schmerzhaft (auch für einen Airport wie CGN wäre es nicht schön, bspw. ein stationiertes Corendon-Flugzeug nach NRN abgeben zu müssen o.ä.) und sicher auch nicht in jedem Fall einfach umsetzbar, aber aus meiner Sicht alternativlos. Es kann so definitiv nicht mehr weiter gehen und vor dem Winter ist definitiv keine massive Entspannung zu erwarten, zumal ja im Herbst auch nochmal Ferien anstehen. Es braucht nun Ehrlichkeit und einen Schulterschluss zwischen allen Beteiligten.
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andy
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von andy »

1) Wieviele Pauschalrouristen aus dem CGN Einzugsgebiet wären bereit, auf einen Flughafen wie NRN oder FMO auszuweichen?

2) Es sind vorwiegend Nachtflüge, wo incoming Maschinen am späten Abend in D landen. Dann kommt man mit dem ÖPNV vom Niederrhein oder Westfalen nicht nach Hause.
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von stekar87 »

andy hat geschrieben:1) Wieviele Pauschalrouristen aus dem CGN Einzugsgebiet wären bereit, auf einen Flughafen wie NRN oder FMO auszuweichen?

2) Es sind vorwiegend Nachtflüge, wo incoming Maschinen am späten Abend in D landen. Wie soll man mit dem ÖPNV um diese Uhrzeit Richtung Zuhause wegkommen?
a) Pauschaltouristen sicher eher, als Businesskunden, die aufgrund von Zeitdruck oftmals auf eine kurze Anfahrt angewiesen sind. Das ist oftmals schlicht eine Frage der Kompensation, ich spreche hier aus Erfahrung.

b) Es handelt sich ja eben nicht um eine reine Nacht-Problematik, es zieht sich (mal mehr, mal weniger) um die kompletten 24 Stunden.

Die Frage ist immer: Was ist die Alternative? Bei Zuständen wie am letzten Wochenende, die es mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gegeben hat, verpassen hunderte, wenn nicht sogar tausende Passagiere ihre Flüge. Zusätzlich zu den bereits erwähnten andauernden ad hoc-Streichungen bei EW, weil in Summe einfach viel zu viele Flüge zur Buchung freigeschaltet wurden, die man in dieser Masse schier nicht durchführen kann. Es geht hier schon lange nicht mehr um Bequemlichkeit, sondern darum sicher zu stellen, dass man die Menschen überhaupt irgendwie von A nach B bekommt, und das wird derzeit schlicht und ergreifend nicht gewährleistet.

Fakt ist, es gibt für die zur Verfügung stehenden Kapazitäten in allen Bereichen derzeit zu viele Flüge und zu viele Passagiere. Man muss sich das eingestehen und daraus Maßnahmen ableiten, ansonsten (und das befürchte ich) werden wir diese Bilder leider noch einige Wochen weiter sehen müssen.
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andy
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von andy »

Die Alternative wären bessere Arbeitsbedingungen für das Siko-Personal. Alles andere ist wie den Schimmel mit Anstrich zu bekämpfen.
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von stekar87 »

andy hat geschrieben:Die Alternative wären bessere Arbeitsbedingungen für das Siko-Personal. Alles andere ist wie den Schimmel mit Anstrich zu bekämpfen.
Überhaupt keine Frage, aber selbst wenn man sich morgen früh hinsetzt und genau das in die Wege leitet, wann würden diese Verbesserungen denn greifen? Alleine neues Personal zu finden, zu prüfen und einzuarbeiten, dauert Monate. Man muss doch auch mal an die Passagiere denken, denn die sind daran nicht schuld (wenn ich das schon immer lese, „dann flieg halt nicht in den Urlaub…“), sondern genau so unverschuldet betroffen.

Machen wir uns nichts vor, der Drops für den laufenden Sommer ist gelutscht, daran kann es überhaupt keinen Zweifel geben. Über den Winter wird auch nur Abhilfe durch den ohnehin massiv ausgedünnten Flugplan geschaffen. Die Menschen, die Flüge gebucht haben, stehen aber JETZT am Flughafen, und diese Zustände sind unzumutbar, und daher braucht es nun pragmatische und wirksame Lösungen. Allein, mir fehlt der Glaube, dass dazu überhaupt bei allen Beteiligten der Wille besteht.
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von stekar87 »

Die Bundespolizei will nun augenscheinlich ein zweites Sicherheitsunternehmen beauftragen:

https://www.express.de/koeln/flughafen- ... &fs=e&s=cl

Grundsätzlich eine gute Idee, aber wo soll denn auf einmal ein Sicherheitsunternehmen her kommen, das fertig ausgebildete Mitarbeiter mit entsprechenden Kapazitäten „auf Lager“ hat, die mehr oder weniger sofort diese hoch sicherheitsrelevante Aufgabe erledigen können?

Man darf gespannt sein…
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von 4U0815 »

stekar87 hat geschrieben:
Mittwoch, 27. Juli 2022, 16:20:36
Die Bundespolizei will nun augenscheinlich ein zweites Sicherheitsunternehmen beauftragen:

https://www.express.de/koeln/flughafen- ... &fs=e&s=cl

Grundsätzlich eine gute Idee, aber wo soll denn auf einmal ein Sicherheitsunternehmen her kommen, das fertig ausgebildete Mitarbeiter mit entsprechenden Kapazitäten „auf Lager“ hat, die mehr oder weniger sofort diese hoch sicherheitsrelevante Aufgabe erledigen können?

Man darf gespannt sein…
Warte auf den morgigen Tag und Du wirst staunen...;_)
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von stekar87 »

4U0815 hat geschrieben:
stekar87 hat geschrieben:
Mittwoch, 27. Juli 2022, 16:20:36
Die Bundespolizei will nun augenscheinlich ein zweites Sicherheitsunternehmen beauftragen:

https://www.express.de/koeln/flughafen- ... &fs=e&s=cl

Grundsätzlich eine gute Idee, aber wo soll denn auf einmal ein Sicherheitsunternehmen her kommen, das fertig ausgebildete Mitarbeiter mit entsprechenden Kapazitäten „auf Lager“ hat, die mehr oder weniger sofort diese hoch sicherheitsrelevante Aufgabe erledigen können?

Man darf gespannt sein…
Warte auf den morgigen Tag und Du wirst staunen...;_)
Würde mich sehr freuen, wenn du recht hast :-)
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Re: Alles rund ums Thema Sicherheitskontrolle

Beitrag von 4UCGN »

Was gab's denn nun zu staunen? :-D
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